Begriff aus dem Europäischen Gemeinschaftsrecht. Die offene Methode der Koordinierung (OMK) dient der Zusammentragung und Auswertung nationaler Daten in der EU. Hauptanwendungsbereich ist das Europäische Arbeits- und Sozialrecht. Schon aus dem Subdidiaritätsprinzip ergibt sich, dass eine zentrale Regelung vieler Bereiche durch die EU nicht möglich bzw. erwünscht ist, wenn der Mitgliedsstaat dies "besser" regeln kann. "Besser" meint insoweit auch die Berücksichtigung regionaler Besonderheiten. Um eine Harmonisierung zwischen den Mitgliedsstaaten dennoch hinsichtlich der Zielvorgaben zu erreichen, wurde die offene Methode der Koordinierung geschaffen.